BIST 10014.327,12-0.97%USD/TRY48,62+0.19%EUR/TRY56,16-0.28%S&P 5007.656,98+0.86%Nasdaq 10029.368,44+0.91%Gold4.295,34-1.23%BTC77.840,01+1.28%ETH2.513,51+1.45%
Devisen

Devisenmarkt: US-Dollar zeigt sich am Freitag breit gefestigt

Der US-Dollar notiert gegenüber den meisten großen Währungen im Plus. Der japanische Yen verliert deutlich und treibt das USD/JPY-Paar über die Marke von 160.

Devisen-Redaktion·
Grafik: Tagesveränderung in Prozent von 6 beobachteten Instrumenten — größter Gewinner USD/JPY (+0,63 %), größter Verlierer GBP/USD (-0,14 %).

Grafik: iEconomy · Daten: TradingView

Am Freitag, dem 31. Juli 2026, zeigt sich der US-Dollar auf breiter Front gefestigt. Der Dollar-Index (DXY), der die Stärke des Greenbacks gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, gewinnt leicht hinzu. Diese breite Stärke spiegelt sich in den wichtigsten Währungspaaren wider: Während der Dollar gegenüber dem Euro und dem Britischen Pfund zulegt, sind seine Gewinne gegenüber dem Schweizer Franken und insbesondere dem japanischen Yen noch deutlicher ausgeprägt. Das Euro-Pfund-Paar bewegt sich nur marginal.

Bewegungen im Detail

Von den sechs verfolgten Instrumenten notieren vier im Plus und zwei im Minus. Die deutlichste Bewegung des Tages verzeichnet das Währungspaar USD/JPY, das um 0,63 Prozent auf 160,46 zulegt. Der US-Dollar gewinnt auch gegenüber dem Schweizer Franken, wobei USD/CHF um 0,23 Prozent auf 0,8069 steigt. Der Dollar-Index selbst notiert mit einem Plus von 0,19 Prozent bei 100,16. Auf der anderen Seite verlieren der Euro und das Britische Pfund gegenüber dem US-Dollar. EUR/USD fällt um 0,12 Prozent auf 1,1514, und GBP/USD verliert 0,14 Prozent auf 1,3447. Das Kreuzpaar EUR/GBP zeigt mit einem minimalen Plus von 0,03 Prozent auf 0,8563 kaum Veränderung.

Beobachtete Instrumente nach Tagesveränderung
InstrumentKursVeränderung
USD/JPY160,46+0,63 %
USD/CHF0,8069+0,23 %
DXY100,16+0,19 %
EUR/GBP0,8563+0,03 %
EUR/USD1,1514-0,12 %
GBP/USD1,3447-0,14 %

Die Extreme: Yen unter Druck, Euro-Pfund ruhig

Der klare Ausreißer nach oben ist der japanische Yen, der spürbar an Wert verliert und das USD/JPY-Paar über die psychologisch wichtige Marke von 160 treibt. Solche Bewegungen können auf unterschiedliche Zinserwartungen, Interventionsspekulationen oder allgemeine Risikostimmung hindeuten, wobei konkrete Treiber aus den reinen Kursdaten nicht abzuleiten sind. Am anderen Ende des Spektrums steht das EUR/GBP-Paar, das mit einer Bewegung von lediglich 0,03 Prozent bemerkenswert ruhig bleibt. Diese Stabilität im Kreuz kann darauf hindeuten, dass die Märkte die geldpolitischen oder wirtschaftlichen Aussichten für die Eurozone und Großbritannien derzeit relativ ähnlich einschätzen.

Mechanik und Perspektive für den Anleger

Ein einzelner Handelstag wie dieser illustriert vor allem die Mechanik des Devisenmarktes, wo Stärke in einer Währung stets Schwäche in einer anderen bedeutet. Die breite Dollar-Stärke, gemessen am steigenden DXY, drückt sich logischerweise in fallenden Notierungen der großen Paare wie EUR/USD und GBP/USD aus. Für langfristig orientierte Investoren ist es entscheidend, solche täglichen Schwankungen in Relation zu setzen. Sie stellen oft nur Rauschen innerhalb größerer Trends dar und werden von einer Vielzahl kurzfristiger Faktoren getrieben, während fundamentale Bewertungen über längere Zeiträume wirken. Die heutige Session unterstreicht, dass Marktbeobachtung eine disziplinierte Unterscheidung zwischen kurzfristiger Volatilität und längerfristigen Verschiebungen erfordert.

Quellen

#Finanzmärkte#Währungen#DXY

Ähnliche Nachrichten

Gebündelte 100-Dollar-Scheine in einem offenen Metallkoffer, daneben verstreute Banknoten (Symbolbild)
Devisen

Dollar-Index leicht im Minus, Yen gewinnt gegenüber US-Dollar

Der US-Dollar verliert am Freitag gegenüber den meisten großen Währungen leicht. Der japanische Yen legt am stärksten zu, während das britische Pfund den größten Tagesgewinn verbucht.

11. Sept. 2026
Grafik: Tagesveränderung in Prozent von 6 beobachteten Instrumenten — größter Gewinner USD/CHF (+0,18 %), größter Verlierer EUR/USD (-0,16 %).
Devisen

Dollar legt leicht zu, Euro und Pfund unter Druck

Der US-Dollar-Index DXY steigt um 0,15 % auf 99,56 Punkte. Der Euro verliert gegenüber dem Dollar und dem Pfund Sterling. Der Schweizer Franken und der Yen schwächen sich leicht ab.

1. Sept. 2026
Grafik: Tagesveränderung in Prozent von 6 beobachteten Instrumenten — größter Gewinner USD/CHF (+0,62 %), größter Verlierer EUR/USD (-0,63 %).
Devisen

Dollar gewinnt am Sonntag deutlich, Euro und Pfund unter Druck

Der US-Dollar legt am ruhigen Sonntagshandel gegenüber allen wichtigen Währungen zu. Der Dollar-Index DXY steigt um 0,55 %, während der Euro und das britische Pfund die größten Verluste verzeichnen.

30. Aug. 2026
Grafik: Tagesveränderung in Prozent von 6 beobachteten Instrumenten — größter Gewinner EUR/USD (+0,30 %), größter Verlierer USD/CHF (-0,38 %).
Devisen

Dollar verliert an allen Fronten, Euro und Pfund legen zu

Am Montag verzeichnet der US-Dollar gegenüber allen großen Währungen Verluste. Der Dollar-Index fällt, während der Euro und das britische Pfund an Stärke gewinnen. Die Schwäche zeigt sich besonders deutlich gegenüber dem Schweizer Franken.

17. Aug. 2026
Grafik: Tagesveränderung in Prozent von 6 beobachteten Instrumenten — größter Gewinner USD/CHF (+0,29 %), größter Verlierer EUR/USD (-0,11 %).
Devisen

Schwacher Euro und Sterling belasten den Devisenmarkt

Der US-Dollar gewinnt gegenüber allen bedeutenden Währungen und der Dollar-Index klettert. Der Euro und das britische Pfund zeigen am Sonntag die größten Verluste. Die Yen-Schwäche bleibt ausgeprägt.

6. Sept. 2026
Grafik: Tagesveränderung in Prozent von 6 beobachteten Instrumenten — größter Gewinner GBP/USD (+0,16 %), größter Verlierer USD/JPY (-0,42 %).
Devisen

Dollar-Index fällt, Yen gewinnt deutlich

Der US-Dollar verliert am Mittwoch gegenüber den meisten großen Währungen. Der japanische Yen notiert mit über 0,4 % Zugewinn am stärksten. Das britische Pfund und der Euro legen moderat zu.

9. Sept. 2026