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Dollar schwächelt, Yen und Euro gewinnen

Der US-Dollar verliert am Donnerstag gegenüber den meisten großen Währungen. Der japanische Yen legt mit über einem Prozent am stärksten zu. Der Euro-Dollar-Kurs steigt leicht.

Devisen-Redaktion·
Grafik: Tagesveränderung in Prozent von 6 beobachteten Instrumenten — größter Gewinner EUR/USD (+0,17 %), größter Verlierer USD/JPY (-1,31 %).

Grafik: iEconomy · Daten: TradingView

Der US-Dollar zeigt sich am Donnerstag unter Druck. Der Dollar-Index DXY verliert 0,36 Prozent. Gleichzeitig gewinnen der Euro und der japanische Yen.

Die Bewegungen im Überblick

Der Devisenmarkt zeigt ein gemischtes Bild mit klarer Tendenz. Von den sechs beobachteten Instrumenten notieren drei höher. Drei notieren niedriger oder nahezu unverändert.

Beobachtete Instrumente nach Tagesveränderung
InstrumentKursVeränderung
EUR/USD1,1609+0,17 %
EUR/GBP0,8600+0,10 %
GBP/USD1,3498+0,09 %
DXY99,22-0,36 %
USD/CHF0,8090-0,48 %
USD/JPY156,61-1,31 %

Die größten Tagesgewinne verzeichnet der japanische Yen. Das Währungspaar USD/JPY fällt um 1,31 Prozent auf 156,61. Der Schweizer Franken folgt mit einem Plus von 0,48 Prozent.

Der Euro gewinnt gegenüber dem US-Dollar 0,17 Prozent. Gegen das britische Pfund legt er 0,10 Prozent zu. Das Pfund selbst notiert minimal höher gegenüber dem Dollar.

Stärkste und schwächste Währungen

Der japanische Yen ist der klare Gewinner der Sitzung. Sein Anstieg gegenüber dem US-Dollar übertrifft ein Prozent. Solche Tagesbewegungen sind für das Major-Paar bemerkenswert.

Der US-Dollar ist die schwächste der großen Währungen. Sein Index fällt auf 99,22 Punkte. Er verliert auch gegenüber dem Schweizer Franken und dem Euro.

Der Euro zeigt sich insgesamt stabil. Er profitiert von der allgemeinen Dollar-Schwäche. Gegen das Pfund Sterling kann er ebenfalls leicht zulegen.

Einordnung für langfristige Anleger

Einzelne Handelstage liefern nur Momentaufnahmen. Die heutigen Bewegungen sind im historischen Kontext zu sehen. Sie korrigieren möglicherweise vorherige Trends.

Die Volatilität im USD/JPY ist ein Zeichen für dynamische Märkte. Solche Ausschläge können Liquiditätsereignisse widerspiegeln. Sie erfordern eine sorgfältige Risikobewertung.

Die gleichzeitige Bewegung von DXY und EUR/USD ist ein Standardmechanismus. Ein fallender Dollar-Index stützt oft den Euro. Die Korrelation ist jedoch nicht immer perfekt.

Langfristige Portfolios sollten nicht auf Tageskursen basieren. Währungsschwankungen sind ein integraler Bestandteil globaler Märkte. Sie hedgen oder nutzen sie systematisch.

Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und empfiehlt weder einen Wert noch ein Niveau oder eine Richtung; die Bewegung einer einzelnen Sitzung belegt keinen Trend. Hintergründe unter Devisen, Devisen, Forex, Begriffe im Finanzlexikon.

Häufige Fragen

Was bedeutet ein fallender Dollar-Index (DXY)?

Ein fallender DXY zeigt, dass der US-Dollar im Durchschnitt an Wert verliert. Er wird gegenüber einem Korb anderer wichtiger Währungen schwächer. Heute fiel der Index um 0,36 Prozent auf 99,22.

Warum ist die Bewegung beim USD/JPY so groß?

Das Währungspaar USD/JPY zeigte mit -1,31 Prozent die stärkste Bewegung. Solche Ausschläge können auf plötzliche Verschiebungen in den Markterwartungen hindeuten. Oft sind sie mit veränderten Zinsdifferenzialen oder Risikostimmung verbunden.

Steigt der Euro immer, wenn der Dollar-Index fällt?

Nicht zwangsläufig, aber oft. Der Euro hat ein großes Gewicht im DXY-Währungskorb. Daher stützt ein fallender DXY häufig den EUR/USD-Kurs. Heute stieg EUR/USD um 0,17 Prozent, während der DXY fiel.

Quellen

#Finanzmärkte#Währungen

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