Was ist Rezession?
Eine Rezession ist eine signifikante und länger anhaltende Phase des wirtschaftlichen Abschwungs, typischerweise definiert als zwei aufeinanderfolgende Quartale mit schrumpfendem BIP.
Eine Rezession bezeichnet einen konjunkturellen Abschwung, bei dem die gesamtwirtschaftliche Aktivität deutlich und über mehrere Monate hinweg zurückgeht. Die gängige Faustregel definiert eine technische Rezession als zwei aufeinanderfolgende Quartale mit einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP). Charakteristisch sind oft auch steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Unternehmensinvestitionen und ein Rückgang der Konsumnachfrage.
Rezessionen können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie z.B. einen Nachfrageschock, eine Finanzkrise, stark steigende Zinsen (zur Inflationsbekämpfung) oder externe Ereignisse wie eine Pandemie. In einer Rezession ergreifen Regierungen und Zentralbanken (wie die EZB) häufig wirtschaftspolitische Maßnahmen, um die Konjunktur zu stützen, z.B. durch Konjunkturprogramme oder Zinssenkungen.