LexikonBörse & Aktien

Was ist Terminbörse?

Eine Terminbörse für den Handel von Derivaten wie Futures und Optionen auf Basiswerte wie Indizes oder Aktien.

Die Terminbörse Eurex (als Beispiel für einen derivativen Handelsplatz) ist ein Markt für den Handel von Termingeschäften (Derivaten). Hier werden standardisierte Verträge gehandelt, die den Käufer verpflichten oder berechtigen, einen Basiswert (z.B. eine DAX-Aktie oder den DAX-Index selbst) zu einem festgelegten zukünftigen Zeitpunkt und Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Die beiden Hauptprodukte sind Futures (unbedingte Termingeschäfte) und Optionen (bedingte Termingeschäfte).

Derivate werden häufig für Absicherungsgeschäfte (Hedging) gegen Kursrisiken im Portfolio oder für spekulative Zwecke genutzt. Durch den Einsatz von Margin (Sicherheitsleistung) ermöglichen sie einen hohen Hebeleffekt, der sowohl Gewinne als auch Verluste überproportional vergrößern kann. Der Handel unterliegt strengen Regulierungen.

BeispielEin Portfolio-Manager könnte einen DAX-Future verkaufen, um sein Aktiendepot gegen einen möglichen breiten Marktrückgang abzusichern.
Wussten Sie schon?Die weltweit erste standardisierte Terminbörse war das Chicago Board of Trade (CBOT), gegründet 1848. In Europa ist die Eurex in Frankfurt eine der größten Terminbörsen und ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Börse AG und der SIX Swiss Exchange.

Was charakterisiert einen Futures-Kontrakt im Gegensatz zu einer Option?

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